links

Links der Woche 46

Heute gibt es mal wieder eine kurze Edition. Vier Artikel, alle lesenswert und stimmungsvoll. Ich fange gleich mit dem längsten an. 34 Leseminuten für ein Porträt des Trickdiebs Apollo Robins im New Yorker – A Pickpocket’s Tale. Irre, was der kann.

Und nochmal der New Yorker. Can Reading Make You Happier? Ein kürzerer Langartikel über die Heilkraft von Büchern, Bibliotherapeutinnen wie Berthoud und Elderkin und die eigene Leselust der Autorin. (Sehr witzig: In der deutschen Ausgabe von „The Novel Cure: An A-Z of Literary Remedies“ kam unter anderem als spezifisch deutsches Thema der Welthass hinzu. Warum ist German Welthass eigentlich noch kein stehender Begriff?)

Der Autor Stefan Mesch macht bei der vierten Daily Portrait Reihe des Fotografen Martin Gabriel Pavel mit. Statt aber selbst den Auslöser zu drücken, gibt Pavel diesmal die Kamera und Instruktionen weiter. Wie in einem Kettenbrief fotografieren die eben Fotografierten am nächsten Tag die Nachfolgenden und geben die Kamera dann an diese weiter. Mesch macht mit und sinnt über seine Erfahrung nach. Was es heißt, sich zu entblößen.

Zum Schluss eine Mischung aus Selbsterkenntnis und Fernweh bei einer Reise in die Polarnacht. „Ich könnte niemals dort leben“, habe ich auch schon gesagt bei dem Gedanken an einen immerdunklen Winter. Nach der Lektüre komme ich doch wieder ins Grübeln. Eine schöne Erinnerung daran, wie sehr wir selbst uns formen. Polarnacht: Wenn die Sonne nicht mehr aufgeht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *