Links der Woche 39

Your job is to embrace rather than ignore. Your job is to pursue rather than prevent. Your job is to tell yourself ‚yes‘ instead of ‚no‘.

Herbstzeit, Musikzeit, Zeit für etwas akustisches und angefolktes. Passend: Bon Iver, 22 A Millionfrisch erschienen und schon zum „entscheidenden Indiealbum des Jahres“ gekürt, ist es ein dreckig verschrägtes, vielschichtiges und herbstliches Hörstück, das mir gut gefällt.

In der Physik – oh, faustische Wissenschaft! – ist gerade das Amplituhedron der große Buzz. Wired hat es zwar hübsch als Juwel im Herzen der Quantenphysik beschrieben, aber verstanden hab ich es nicht. Etwas erhellender (auch weil der Artikel auf Deutsch ist) war für mich der Artikel auf Telepolis: Das Amplituhedron – der Tesserakt der Quantenphysiker.

Bücher statt Psychopharmaka – der Bibliotherapeut versucht es.

„Unter Sartres Einfluss wurde ich zu einer leidenschaftlichen Schulschwänzerin. Ich nahm einen Nebenjob in einem Laden an, wo ich Reggae-Platten und Haschischpfeifen verkaufte. Es war eine interessantere Ausbildung als jeder Schulunterricht.“ Sarah Bakewell: Das Café der Existenzialisten. Freiheit, Sein und Aprikosencocktails

Später ist jetzt. Hanne van der Woudes Ausstellung Emmy’s World in Frankfurt zeigt Fotografien, die das 50 Jahre verheiratete Künstlerpaar Emmy Eerdmans und Ben Joosten begleiten. Toll. Auch wenn | Weil ich nicht weiß, warum.

Manchmal erfährt man erst durch die Anti-These von der These. Teresa Präauer ist Anti-Inhaltistin. Das ist schön. Ich kannte Inhaltismus noch nicht einmal, finde spontan Anti-Inhaltismus aber anarchischer, schöner, pour-l’art-iger und ohne jede Ahnung, was nun dahintersteckt, BESSER. Teresa sagt: „Am besten verabschiedet man sich vom Mythos, dass es den Leser für bestimmte Bücher gibt, dann kann man sich völlig frei verhalten.“ Und RECHT hat sie.

 

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