links

Links der Woche 37

Beginnen wir mit der wöchentlichen Architektur, diesmal nicht unbedingt tiny, aber ganz bestimmt ein schöner Platz, um zu zweit die Rente zu verbringen. Issei Suma hat einen kleinen Komplex an Zelt-Räumen für ein paar (oder Paar?) Mitsechzigerinnen als Altersrefugium gebaut: Jikka. Der rollstuhltaugliche Pool!

Der Kurzfilm: SIT. – Die Tochter dreht eine Kurzdoku über ihren Vater und Soto Zen Priester Shohaku Okumura (und vielleicht doch eher über ihren Bruder und sich selbst?).

Jede Normabweichung provoziert ein ihr spezifisches Standardset von dummen Fragen, die mehr über den Zustand der Norm aussagen, als es die Abweichung könnte. Eigentlich ein echtes Forschungsfeld. Dummfragologie. Hier am Beispiel der Polyamorie.

Ach, da passt eigentlich auch das ganz gut: Die Geschichten homosexueller jüdischer Opfer wurden nicht erzählt, weil moralische Normen vorgeben, was überliefert wird und was nicht. Unsere Zivilisation diktiert, dass wir uns mit dem Erzähler identifizieren können müssen; mit einer devianten Person können wir es aber nicht tun, denn soziale Devianz stellt Abscheu her. Eine deviante Person kann also keine Stimme haben und wird nie Zeugnis tragen. Die vielen, die fehlen.

Ist das Informationszeitalter paradoxerweise das Zeitalter der Demagogie? Vielleicht.

Kichererbsen gehen IMMER. Warum nicht mal als Mocktuna?

Leica geht vielleicht auch immer. Oder doch nicht? Die neue Leica SOFORT ist so sehr eine Lifestyle-Leica, dass sie schon mit Schärfe und Filmqualität überzeugen müsste. Kommt im November und belichtet wohl Fuji Instax als auch Leica-eigene Filme (Schwarzweiß und Farbe). Ich träume weiter von einer Q.