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Links der Woche 32

No Man’s Sky ist draussen. Ein prozedural erzeugtes, gigantisches Spiel-Universum von 18 Trillionen Planeten mit eigener Atmosphäre, Tieren, Pflanzen, Mineralien zum Erkunden. Der ziemlich schickeSoundtrack könnte genauso gut im Hintergrund von Mr Robot laufen. Das Spiel-Tagebuch der Süddeutschen Zeitung macht Lust auf mehr. Gibt es leider nicht für den Mac. Noch nicht.

Wir haben August, die Vegetation hat irgendwie alles rausgehauen, was so im Samen schlummerte, die meiste Kraft ist verpulvert, die Früchte reifen verschnarcht im Sommerwind der Ernte entgegen, das Blattgrün räkelt sich nochmal bevor der Herbst es gelbt und rötet. Und was tut die FAZ? Postet jetzt einen Artikel über den perfekten Kräutergarten, ganz schlechtes Timing. Naja. Hab’ eh kein Beet.

Wenn man drei Tage wartet, bekommt man seinen kostenpflichtigen Blende-Artikel auch kostenlos. Zum Beispiel im Streit der Woche: Björn Lomberg meinte „Wer "bio" kauft, fühlt sich besser. Gutes tut er nicht“ , Felix Prinz zu Löwenstein (Vorstandsvorsitzender des Bund Ökologische Landwirtschaft) meint dagegen Leisten können wir uns nur noch eines – Bio!.

Himmel so blau – ein toller FAZ-Artikel über eine Georgia O’Keefe Werksausstellung der Tate Modern. Die würde ich gerne sehen!

Nochmal FAZ – ein, um im Bild zu bleiben, kleiner Gruß aus der Küche über Kochen und Schreiben, Joan Didion und Nora Ephron, ihre Bücher und Rezepte. Das magische Sodbrennen ist eigentlich zu kurz.

Die Welt steht am Abgrund oder ist einen Schritt weiter. Oder doch nicht? Mit Datenbrille betrachtet ist vieles besser als früher, zeigt Max Roser von der University of Oxford in seinem Datenporno, in dem man sogar mitspielen … naja, also an dem man herumspielen kann. Ist seine Datenbrille aber nur rosarot, weil auf ökonomische Zahlen beschränkt?

NSA – der Schock von gestern ist der Kinderkram von morgen. This Company Has Built a Profile on Every American Adult, nach nur einem Jahr.

Born to code: Das interessante an der „42“ ist eigentlich nicht die Klientel (The-Next-Big-Dent-in-the-Universe-Startup-Hipster-Monkeys), sondern der pädagogische peer-to-peer-Ansatz, die Tatsache, dass sich jede*r bewerben kann und sie ohne Gebühren auskommt (mal sehen wie lange). Training that is free, open and accessible to all. Ach ja. Dann doch nicht „für alle“: Ü30 muss draussen bleiben. Fickt euch also bitte trotzdem.

Ich würde es nicht Gulasch nennen, nie, mein Vater, Gulaschkönig, würde mich aus dem Grab heraus missbilligen, aber das Siebeck’sche provençalische Rindsgeschmorte („Daube“) liest sich trotz der missbräuchlichen Verwendung des Wortes Gulasch köstlich. Legendäre Siebeck-Rezepte gibt es jetzt bei Zeit Online ein paar Wochen in memoriam.

Mit 500 Zeilen Javascript in die Erste-Klasse-Lounge – hach, leider funktioniert das gewiss nicht mehr lange 😉

PyCharm Edu ist eine Python IDE, mit der Pros für Programmieranfänger Kurse programmieren und bereitsstellen können. Neu in Version 3 ist ein Kurs, der sich dem Können des Lerners in seiner Schwierigkeit anpassen soll.

Infographik-Alarm zum Schluss: Why do running injuries happen? (and how to prevent them), gut gefallen hat mir auch How to Run like Chris Solinsky: Improve Your Form to Prevent Injuries.

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