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Links der Woche 29

Der (für mich) neueste Designtrend im Webdesign ist „brutal“. Riesige Headlines und Standardfonts ersetzen feine Typographie, alles ist irgendwie big und bold; wie immer ist das unzeitige avant garde. brutalist websites

Manchmal möchte man ja nicht vor die Tür. Manchmal ist das „vor der Tür“ auch einfach zu weit weg. Da ist dann so ein Behelf entschuldbar. Google's Art and Culture app turns your phone into a museum

„The counterintuitive insight from all of this research is that the best way to change your entire life is by not changing your entire life“ The Scientific Argument for Mastering One Thing at a Time.

Noch einmal Wissenschaft. Noch einmal Arbeit am Selbst. Du erinnerst Dich an den wunderbar lakonischen Verriß zu Hartmut Rosas Resonanz-Buch? Ich bin mir sicher, den habe ich Dir geschickt. Hier ist ein sehr viel wohlwollenderer Artikel: Das Geheimnis der Resonanz

Minimalismus muss man sich leisten können? Steile Meinung, richtig ist wahrscheinlich die Beobachtung, dass Minimalist Lifestyles gleichzeitig auch Middle oder gar Upper Class Lifestyles sind, ist wahrscheinlich ganz falsch. Dieser Meinungstext ist zumindest anregend. The Class Politics of Decluttering

She is eating her way through Japan. BY KIT KAT FLAVORS. I hate her. Matcha Green Tea Kit Kats in Kyoto (youtube)

Wo wir gerade bei Japan sind. KAAAWAAAAAAAAI. The new science of cute wirft einen Blick auf Cuteness. Und auf ein Maskottchen, dass mir seinem irren methigen Blick irgendwie doch nicht wirklich niedlich ist, oder geht das nur mir so. Überhaupt: Cute studies, könnte ich da bitte meinen Doktor machen?

Musik

Ich wußte gar nicht, dass ihr erstes Album aus 3.500 Samples zusammengeschnipselt ist. Das Interview mit The Avalanches macht Lust auf ihr zweites Album, sechzehn Jahre später. Und Because I’m me hat einen wunderbaren hüftverwackelt in Schlabberschlübber durch die Küche Groove.

„The Avalanches stehen ja eher für tiefenentspanntes Abhängen.“

Mittlerweile bin ich im Alter angekommen, in dem ich wohl wirklich Zeitungsartikel brauche, um Musik „zu entdecken“, selbst bei den Künstlerinnen, die man mir normalerweise nicht nachtragen muss. Roisin Murphy ist wieder da mit Take Her Up To Monto.