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18.10.2016, Dienstag: Peking – Datong

Heute geht es gleich um 08:00 Uhr auf nach Datong. Ich hatte gehofft, heute noch einmal unseren Freund sehen zu können, aber vielleicht ist es auch ganz schön, gleich etwas mehr Zeit in 大同 zu verbringen. Schließlich kennen wir 北京 schon ganz gut.

Auf der Autobahn geht es im Van Richtung Kohlenstadt. In Hebei begrüßt uns ein Streuner.

Datong

电汽车 – In 大同 ist man beim Thema Elektroautos schon ganz lange dabei.

Datong ist sonst dort wo es alt aussieht nicht viel älter als ein Jahrzehnt.

Als wir das Huayan-Kloster (华严寺) erreichen, sinkt die Sonne und die Dämmerung zieht herauf. Wir haben das Kloster fast für uns allein.


Abends kehren wir in einem lokalen Fast Food Restaurant ein. Was andernorts eine Bestürzung wert wäre, ist hier einfach nur gute regionale Küche, die sich die Leute leisten können. Wir essen im Dongfang Xiao Mian 东方削面 und zwar 削面, das sind Nudeln, die von einem auf der Schulter gehaltenen Nudelteigblock mit sehr viel Geschick und einer sehr scharfen Klinge abgeschabt werden und direkt in hohem Bogen ins Wasser fliegen. (Im Gegensatz zum deutschen Spätzleschaben ist das Nudel-Kungfu.)


Neben den Nudeln haben wir auch noch andere Leckereien gehabt (Magen, zweimal gekochter Schweinebauch, Mettbällchen, Tofu, Bohnen, Kohl) und beschlossen das Mahl mit 串儿 chuan’r, gegrillten scharfen Lammspießen, die ein Stand um die Ecke an der Straße verkauft (und welche die Leute ganz selbstverständlich mit ins Nudelrestaurant nehmen).

  1. Tja. Musst du dann wohl daheim üben, Nudel-Kungfu 😉

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