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05.11.2016, Samstag: Peking

Wir haben auf der Autobahn übernachtet, zwischen anderen gestrandeten Fahrzeugen. Wie die postapokalyptischen Überbleibsel einer Karawane aus Lastwagen und wenigen PKW reihen sich die dunklen Schatten auf der unbeleuchteten Strecke aneinander, teils über die Spur stehend, in der Hoffnung aus dem Stillstand ausscheren zu können. In kurzen Momenten der Bewegung haben wir uns nachts zur nächsten Raststation vorgeschlichen. Nach einigen Stunden Schlaf warten wir in der Raststättenkantine darauf, dass das morgendliche Frühstücksbuffet fertig ist. Wir stärken uns an Gemüsen und Reis und fahren wieder los.

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Es ist kurz vor 8 Uhr und wir fahren an den toten LKW vorbei durch den smoggigen Nebel. Wir fahren irgendwann von der Autobahn ab, fahren teils über Landstraßen, die aus nicht viel mehr bestehen als einer buckligen Piste zwischen zwei Streifen Farbe und einer sich dahinziehenden Reihe von Gebäuden zu beiden Seiten.

Als wir Peking nach 26 Stunden erreichen, steuern wir nurmehr ein Stundenhotel an, dass uns für drei Stunden eine Rast und eine Dusche erlaubt, bevor wir unser Abschiedsessen nehmen. Noch ein kurzer Spaziergang durch einen Park in der Nachbarschaft. Ein bisschen Peking und Leute und Smog.

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Wir hatten vor den Tag in dieser Stadt zu genießen, jetzt haben wir leider nur diese Stunde nach der Dusche, einem kurzen Schlummer und dem Abendessen. Um 02:20 Uhr geht der Flieger zurück. Wir essen, und wie immer in China, macht das Essen alles wieder ein wenig gut.

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  1. Ohje. Aber abenteuerlich.

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